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Aktuelle Seite: StartMedizinKatheterablation bei Vorhofflimmern

Vorhofflimmern mit Katheterablation behandeln

Vorhofflimmern mit Katheterablation behandelnWeltweit leiden etwa 3,5 Millionen Menschen unter Vorhofflimmern. Somit gehört Vorhofflimmern zu der am häufigsten auftretenden Herzrhythmusstörung. Jedes Jahr werden alleine 720.000 neue Erkrankungsfälle diagnostiziert und die Zahl der Betroffenen nimmt immer weiter zu. Herzspezialisten befürchten, dass jeder Vierte der heute 40-Jährigen im Laufe seines Lebens mit Vorhofflimmern zu kämpfen haben wird. Auf Grund der Zunahme dieser Herzerkrankung gewinnt eine schnelle und fachkompetente Behandlung, die auf jeden Patienten individuell zugeschnitten ist, immer mehr an Bedeutung. Vorhofflimmern lässt mit einer Katheterablation behandeln. 

Katheterablation

Bei der Katheterablation handelt es sich um eine schmerzfreie Verödung, mit der sich Herzrhythmusstörungen dauerhaft heilen lassen. Dabei werden die Stellen am Herzen verödet, die falsche Signale aussenden und so Vorhofflimmern entstehen lassen. „Man kann das mit Zündkerzen vergleichen, die nicht mehr richtig funktionieren“, erklärt der Kardiologe Professor Dr. Marc Horlitz. „Wir drehen die defekten Zündkerzen einfach heraus.“ Bei der Katheterablation wird eine farblich kodierte Karte des Herzens erstellt. Auf dieser Karte sind die außer Takt geratenen Impulsgeber markiert. Bei dem Eingriff schaltet der Operateur diese Impulsgeber mit kleinen, schmerzlosen Verödungen mittels Stromabgabe aus.

Professor Horlitz hat diese Technik in London, in Leipzig, Münster und am Herzzentrum Wuppertal kennen gelernt und nun am Krankenhaus Porz am Rhein (bei Köln) etabliert. Dort hat er zusammen mit weiteren Herz-Spezialisten aus Köln und Umgebung das „Kooperative Kölner Herzzentrum beidseits des Rheins“ gegründet. Das Kooperative Kölner Herzzentrum ist ein Netzwerk aus zahlreichen Kardiologen, niedergelassenen Herzspezialisten, Kardiochirurgen und Gefäßchirurgen, Radiologen und Sportmedizinern. Es hat seinen Sitz im Krankenhaus Porz am Rhein. In dem Krankenhaus bilden zwei hochmoderne Herzkatheterlabore das Kernstück der Kardiologie und der Rhythmologie. Dort behandeln Professor Horlitz und sein 20-köpfiges hochspezialisiertes Rhythmus-Team ihre Herzpatienten. Sie haben sich unter anderem auf die Katheterablation spezialisiert: Jährlich führen sie etwa 700 Katheterablationen aller Herzrhythmusstörungen inklusive Vorhofflimmern durch.

Ballondilatation

Mit dem Katheter lassen sich jedoch nicht nur Herzrhythmusstörungen und Vorhofflimmern behandeln, sondern auch Engstellen an den Herzkranzgefäßen beheben. Mit einer Ballondilatation lassen sich verengte Koronargefäße dauerhaft weiten. Hierbei handelt es sich um eine ebenfalls schmerzfreie Behandlung, bei der der Brustkorb nicht mehr operativ geöffnet werden muss. Bei der Ballondilatation wird ein Katheter über eine Leistenarterie zum Herzen geführt. Dabei verfolgt der Kardiologe den Weg dieser Mini-Sonde und tastet sich vorsichtig an die Engstelle heran. Durch das Innere des Katheters wird ein Draht über diese Engstelle geführt und durch Aufpumpen eines winzig kleinen Ballons gedehnt. Wenn der Ballon zusammen mit dem Katheter wieder zurückgezogen wird, bleibt ein Stent, ein netzartiger Metallmantel zurück, der die geweitete Stelle stabilisiert.
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