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Aktuelle Seite: StartMedizinAntibiotikaresistenz

Antibiotikaresistenz – so kann man sich schützen

Antibiotikaresistenz – so kann man sich schützenImmer mehr Menschen entwickeln eine Antibiotikaresistenz. Das bedeutet, dass sie auf Behandlungen mit Antibiotika nicht mehr ansprechen, wenn diese Medikamente bei ihnen zum Einsatz kommen müssen, um bestimmte von gefährlichen Bakterien ausgelöste Krankheiten zu behandeln. Die Folge einer Antibiotikaresistenz ist, dass die Antibiotika bei immer mehr Krankheitserregern wirkungslos bleiben. Die Weltgesundheitsorganisation WHO sieht die Resistenz gegen Antibiotika als eines der bedrohlichsten Gesundheitsprobleme der kommenden Jahre und Jahrzehnte an. Vor allem nehmen resistente Krankenhauskeime zu. Aktuellen Schätzungen zufolge sterben alleine in Deutschland jedes Jahr zwischen 15.000 und 40.000 Patienten an Infektionen, die sie sich im Krankenhaus zugezogen haben und bei denen eine Antibiotika-Therapie nicht mehr anschlägt. Hier sind besonders Babys und Kleinkinder, aber auch ältere Menschen und Menschen mit einer geschwächten Immunabwehr betroffen.

Antibiotikaresistenz Ursachen

Resistenzen gegen Antibiotika entstehen vor allem durch eine vorausgegangene unkritische und überdosierte Anwendung von Antibiotika. Leider verschreiben mittlerweile immer mehr Ärzte viel zu früh Antibiotika. Antibiotika helfen nur bei Krankheiten, die von Bakterien hervorgerufen wurden. Für die Diagnose muss ein Abstrich oder eine Blutprobe genommen werden, um festzustellen, welche Bakterien die Übeltäter sind und um das auf diese Bakterien zugeschnittene Antibiotika verschreiben zu können. In Zeiten überfüllten Arztpraxen wird dieses Diagnoseverfahren leider oft übersprungen und ein Breitband-Antibiotika verordnet.

Eine häufige Einnahme von Antibiotika kann eine Antibiotika-Resistenz hervorrufen, denn durch einen wiederholten Einsatz werden resistente Mikroorganismen gezüchtet. Auch Kombinationstherapien, bei denen gleich mehrere Antibiotika eingesetzt werden begünstigen die Entwicklung einer Resistenz.
Aber nicht nur eine Überdosierung von Antibiotika, sondern auch eine Unterdosierung kann eine Resistenz zur Folge haben, da sich in diesem Falle Resistenzgene auf andere Bakterienindividuen übertragen können.
Erschwerend zu den oben geschilderten Risikofaktoren kommt hinzu, dass Antibiotika in der Tierzucht als Wachstumsförderer eingesetzt werden. Diese Antibiotika werden von uns Konsumenten mitgegessen und in unserem Körper gespeichert. In 2012 wurde alleine in Deutschland 1.620 Tonnen Antibiotika in der Tiermast verfüttert! Ein Teufelskreislauf, denn der menschliche Körper kann Antibiotika nur unzureichend abbauen. Durch Ausscheidung gelangen die Antibiotikareste ins Abwasser und finden durch die Kläranlagen im wiederaufbereiteten Wasser erneut in unseren Körper.

Antibiotikaresistenz vorbeugen

Eine Antibiotikaresistenz kann jeden treffen. Allerdings hat das „Bündnis für gezielte Antibiotika-Therapie“ einige Tipps, wie man sein Risiko, eine Antibiotikaresistenz zu entwickeln verringern kann. Die Experten raten, Naturheilkunde, Homöopathie und Schüßler Salze als erste Wahl im Krankheitsfalle einzusetzen, mit diesen Präparaten lässt sich zudem das Immunsystem trainieren. Antibiotika sollten nur dann eingenommen werden, wenn bei der ärztlichen Untersuchung ein Abstrich oder eine Blutprobe gemacht wurden, die bestätigen, dass die Krankheit von Bakterien ausgelöst wurde und mit denen das richtige Antibiotikum bestimmt werden kann.
Ist eine Antibiotikum-Behandlung unumgänglich, sollte diese Therapie strikt nach ärztlicher Vorschrift und auch dann konsequent zu Ende geführt werden, wenn eine Linderung schon kurz nach den ersten Einnahmen auftritt. Viele Patienten setzen die Therapie dann eigenmächtig ab. Generell gilt jedoch, dass Antibiotika über zehn Tage eingenommen werden müssen um eine nachhaltige Genesung zu garantieren.

Wer in der Vergangenheit häufig und hochdosierte Antibiotika eingenommen hat oder eine Kombinationstherapie mit zwei oder mehreren Antibiotika hinter sich hat, sollte einen Bluttest machen lassen, der zeigt, ob sich eventuell schon eine Resistenz gebildet hat.
Bitte beachten Sie, dass ein www.heute-gesund-leben.de-Artikel generell fachlichen Rat durch einen Arzt nicht ersetzen kann!

Lesen Sie weiter: Häufige Einnahme von Antibiotika erhöht Diabetes-Risiko
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