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Aktuelle Seite: StartKrankheitenMeningokokken - Infektion

Welt-Meningitis-Tag: Meningokokken-Gefahr für Kinder häufig unerkannt

Welt-Meningitis-Tag: Meningokokken-Gefahr für Kinder häufig unerkanntInsbesondere junge und werdende Eltern sowie Menschen im Umgang mit Kindern sollen durch den Welt-Meningitis-Tag am 24. April für die Erkrankung sensibilisiert werden. Mit ihrem Wissen können Symptome frühzeitig erkannt und eine lebensbedrohliche Hirnhautentzündung (Meningitis) oder Blutvergiftung (Sepsis) für die Kinder abgewendet werden.
Wie eine Umfrage
[1]des Arzneimittel- und Healthcare-Unternehmens GlaxoSmithKline (GSK) unter Eltern in Deutschland ergab, fühlen sich mehr als zwei Drittel der Befragten (69 Prozent) nicht ausreichend über „Meningokokken“ informiert – einen der Auslöser von Meningitis und Sepsis.

Bei jedem zehnten Erwachsenen sind die Meningokokken-Bakterien unbemerkt im Nasen- und Rachenraum angesiedelt. Die Erreger können durch Tröpfcheninfektion, also Husten, Niesen, Sprechen oder Küssen, leicht von Mensch zu Mensch übertragen werden.2 Obwohl Meningokokken-Infektionen in Deutschland selten vorkommen (2016 waren es 336 Fälle)3 sind die Bakterien vor allem für Säuglinge und Kleinkinder höchst gefährlich, da ihr Immunsystem noch nicht vollständig ausgereift ist.

Unspezifische Symptome verlangen besondere Aufmerksamkeit

Jedes fünfte von GSK befragte Elternteil (21 Prozent) kennt die genauen Symptome einer Meningokokken-Erkrankung nicht.1 Dabei ist es wichtig, bei den ersten Anzeichen sofort ein Krankenhaus aufzusuchen, da die Erkrankung innerhalb weniger Stunden lebensbedrohlich werden kann. Neben tödlichen Verläufen kann eine Meningokokken-Infektion bleibende Schäden wie Taubheit und die Amputationen von Gliedmaßen nach sich ziehen. Das Tückische: Die Symptome sind zunächst unspezifisch und grippeähnlich.[2]

Impfung zum Schutz vor Meningokokken-Infektionen möglich

Meningokokken kommen weltweit als zwölf Bakterienstämme vor: Fünf dieser sogenannten Serogruppen – A, B, C, W135 und Y – sind in Deutschland verbreitet. Gegen jeden dieser Stämme sind Impfstoffe verfügbar. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt eine Impfung gegen Meningokokken C ab dem zwölften Lebensmonat. Personen mit eingeschränkter Immunfunktion (z. B. nach einer Milzentfernung) oder mit engem Kontakt zu einem an Meningokokken Erkrankten empfiehlt die STIKO zusätzlich eine Impfung gegen die Serogruppe B. Zugelassen ist die Impfung gegen diese Serogruppe aber für alle Säuglinge ab dem zweiten Lebensmonat. Für die nur selten vorkommenden Serogruppen A, W135 oder Y gibt es zudem eine Impfempfehlung, falls eine gesundheitliche Gefährdung – z. B. bei Laborpersonal oder bei Reisen in Risikogebiete – vorliegt.4

Kampagne MENINGITIS BEWEGT. leistet Aufklärungsarbeit

Kampagne MENINGITIS BEWEGT. leistet AufklärungsarbeitDie Elternumfrage von GSK zeigt, dass die Gefahren einer Meningokokken-Infektion für Säuglinge und Kleinkinder stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werden müssen: Bislang zählt nur knapp jedes zweite befragte Elternteil (46 Prozent) eine Meningokokken-Erkrankung zu den größten Risiken für sein Kind.1 Einen Beitrag dazu leistet die bundesweite Aufklärungskampagne MENINGITIS BEWEGT. – auch über den Welt-Meningitis-Tag hinaus. Shary Reeves, Moderatorin („Wissen macht Ah“) und Schauspielerin, setzt sich als Botschafterin für die Kampagne ein. „Mit meinem Engagement möchte ich dazu beitragen, dass Eltern das Leben ihrer Kinder retten können“, so Reeves über ihre Arbeit mit jungen Eltern und Menschen mit Kinderwunsch.

Weitere Informationen zum Eltern-Info-Event und zur Kampagne MENINGITIS BEWEGT. unter:

Referenzen


1 International Meningitis Parent Survey, Ipsos MORI on behalf of GSK. 5 February – 4 March, 2016.

2 BZgA-Erregersteckbrief „Meningokokken“

3 Robert Koch-Institut: Epidemiologisches Bulletin 03/2017

4 RKI-Ratgeber für Ärzte „Meningokokken-Erkrankungen“

( Bildnachweis Vorschaubild: © detailblick-foto - Fotolia.com )

 

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