Menü

heute-gesund-leben.de

Ihr Online-Treffpunkt für Gesundheit. Das Portal rund um gesunde Lebensweise, Sport, Bewegung, Ernährung, Vitamine, Wellness, Vorsorge, Medizin und Pflege. Hier finden Sie aktuelle News rund ums Thema Gesundheit. Machen Sie mit und starten Sie schon heute gesund in den Tag!

Aktuelle Seite: StartKrankheitenParkinson – die Schüttellähmung

Parkinson – die Schüttellähmung

Parkinson – die SchüttellähmungParkinson, früher auch einfach nur „Schüttellähmung“ genannt, ist eine Erkrankung des zentralen Nervensystems, die vorwiegend Menschen zwischen dem 50. und dem 79. Lebensjahr befällt. Neben Morbus Alzheimer ist Morbus Parkinson die häufigste Krankheit der Generation 50+. Morbus Parkinson ist nach dem britischen Arzt James Parkinson benannt, der die Symptome dieser Krankheit erstmals 1817 in seinem Buch „Die Schüttellähmung“ beschrieb.

Parkinson Symptome

James Parkinson erforschte die Symptome, mit denen sich die Schüttellähmung bemerkbar macht. Die Hauptsymptome sind Bewegungsverlangsamung, Muskelversteifung, Zittern und eine Störung der Halte- und Stellreflexe.

  • Bewegungsverlangsamung (Bradykinese)
    Die Bewegungsverlangsamung ist in der Regel das erste Symptom, mit dem sich eine Parkinson-Erkrankungen bemerkbar macht: Meist fängt es damit an, dass ein Arm beim normalen Gehen weniger mitschwingt als der andere Arm. Bewegungsabläufe wie Aufstehen, Gehen und Drehen werden immer langsamer und können im fortgeschrittenen Stadium nur noch mit großen Schwierigkeiten ausgeführt werden. Mit der Zeit gehen spontane und willkürliche Bewegungen ganz verloren. Parkinson-Patienten nehmen eine gebeugte Haltung ein und verlieren an Körpergröße. Sie machen immer kleinere Schritte und für Wendebewegungen benötigen sie viele kleine Zwischenschritte. Da auch die Feinmotorik betroffen ist, verändert sich die Handschrift bei Parkinson-Patienten und wird krakeliger und unleserlicher.
    Aber nicht nur der Gang, auch die Gestik und die Mimik nehmen ab: Das Gesicht wirkt zunehmen wie eine Maske. Die Stimme wird leiser und monotoner, die Sprache undeutlicher. Viele Parkinson-Patienten haben zudem beim Essen Probleme und verschlucken sich häufig. Die Schluckstörungen führen zu einem vermehrten Speichelfluss.
  • Muskelversteifung (Rigor)
    Die Muskelversteifung beginnt für gewöhnlich bei der Nacken- und Schultermuskulatur und ist zunächst oft nur einseitig. Typisch für eine Parkinson-bedingte Muskelversteifung ist, dass die Kraft erhalten bleibt.
  • Zittern (Tremor)
    Das Zittern ist ein typisches Symptom bei Morbus Parkinson. Zuerst macht sich das Zittern im Ruhezustand und einseitig bemerkbar, dann wird es zu einem Dauerproblem. Das Zittern ist langsam und rhythmisch, es beginnt in den Händen und geht später auch auf die Füße über. Während Bewegungen und im Schlaf verschwindet das Zittern. Haben Parkinson-Patienten leer Hände, reiben oftmals die Finger bei ihnen aneinander, so dass es aussieht, als würden sie Geldmünzen zählen.
  • Störung der Halte- und Stellreflexe (posturale Instabilität)
    Störungen der Halte- und Stellreflexe treten vorwiegende im fortgeschrittenen Stadium auf. Halte- und Stellreflexe ermöglichen uns Menschen, unseren Körper auch bei Bewegungen auszubalancieren. Sind die Halte- und Stellreflexe gestört, können plötzliche Bewegungen nicht mehr aufgefangen werden. Der Gang ist unsicher und es kommt zur Sturzneigung. Viele Parkinson-Patienten entwickeln nach mehrmaligen Stürzen Angst vor Bewegungen.


Zusätzlich zu den oben beschriebenen vier Hauptsymptomen können noch weitere Begleitsymptome auftreten, die aber von Patienten zu Patienten unterschiedlich sein können:

  • Verlust des Geruchssinns
    Viele Parkinson-Patienten verlieren ihren Geruchssinn lange, bevor die ersten Bewegungsstörungen und das Zittern einsetzen.
  • Hautprobleme
    Bei einigen Patienten stellt sich mit Morbus Parkinson eine übermäßige Talgproduktion der Talgdrüsen im Gesicht ein (Salbengesicht).
  • Schmerzen
    Bedingt durch Muskelsteife und eingeschränkte Bewegungsfreiheit treten bei vielen Patienten unterschiedliche Gelenk- und Muskelschmerzen auf. Besonders häufig sind Rückenschmerzen.
  • Beeinträchtigung der Blasenfunktion
    Viele Patienten leiden zusätzlich an vermehrtem Harndrang, Einnässen, Inkontinenz, aber auch Harnverhalt. Hinzukommen Darmprobleme wie beispielsweise Verstopfungen.
    Lesen Sie weiter: Bin dann mal weg – trotz Inkontinenz
  • Schlafstörungen
    Etwa 75 Prozent aller Parkinson-Patienten haben Einschlaf- und Durchschlafstörungen. Unwillkürliche, durch die Krankheit bedingte Bewegungen stören nachts den wichtigen Traumschlaf. Diese Traumschlafstörungen werden als „REM-Schlaf-Verhaltensstörung“ bezeichnet und treten oft schon Jahre vor Ausbruch der Krankheit auf. Leider haben auch einige Parkinson-Medikamente Alpträume als Nebenwirkung.
    Lesen Sie weiter: Tipps für einen erholsamen Schlaf
  • Depression
    Jeder zweite Parkinson-Patient entwickelt im Laufe seiner Parkinson-Erkrankung eine Depression.


Wer die oben beschrieben Haupt- und Begleitsymptome bei sich bemerkt, sollte sich bei einem Spezialisten auf eine Parkinson-Erkrankung untersuchen lassen.
Bitte beachten Sie, dass ein www.heute-gesund-leben.de-Artikel generell fachlichen Rat durch einen Arzt nicht ersetzen kann! 
( Bildnachweis: © Ocskay Mark - Fotolia.com )

{plusone}

Finde uns auf Facebook



Rückenschmerzen

Hier bekommen Sie Hilfe bei Rückenschmerzen...Rückenschmerzen sind weit verbreitet: Etwa 85 Prozent aller Deutschen haben im Laufe ihres Lebens einmal Rückenprobleme, jeder Dritte davon sogar einmal im Monat. Kein Wunder, sind Rückenschmerzen doch ein Symptom für viele Erkrankungen: Das Spektrum reicht von einfachen Verspannungen der Muskulatur über Bandscheibenvorfälle bis hin zu inneren Erkrankungen wie Nierenerkrankungen oder sogar Herzinfarkt. Informieren Sie sich über die verschiedenen Arten von Rückenschmerzen, ihre Ursachen und ihre Behandlungsmöglichkeiten. weiterlesen...
( Bildnachweis: © drubig-photo - Fotolia.com )

Bauchschmerzen

Bauchschmerzen sind mit die häufigsten Schmerzen, die uns plagen. Sie können plötzlich auftreten (akute Bauchschmerzen) oder über einen längeren Zeitraum anhalten und immer wieder auftreten (chronische Bauchschmerzen). Kaum ein anderes Symptom kann so viel unterschiedliche Hintergründe haben. Informieren Sie sich hier über die verschiedenen Arten von Bauchschmerzen, ihre Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten. weiterlesen... 
 
Hier bekommen Sie Hilfe bei Bauchschmerzen...
             ( Bildnachweis: © Artem Furman - Fotolia.com )

Kopfschmerzen

Hier bekommen Sie Hilfe bei Kopfschmerzen...Kopfschmerzen (Cephalgien) zählen zu den häufigsten Beschwerden überhaupt. In Deutschland leiden aktuellen Schätzungen zufolge etwa 70 Prozent aller Menschen unter Kopfschmerzen, etwa drei Prozent hat sogar täglich mit Schmerzen im Kopf zu kämpfen. Dabei können die Kopfschmerzen akut auftreten oder chronisch sein. Informieren Sie sich hier über die verschiedenen Arten von Kopfschmerzen, ihre Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten.
weiterlesen... 

( Bildnachweis: © drubig-photo - Fotolia.com )

Zum Anfang