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Magenschleimhautentzündung – die Gastritis

Magenschleimhautentzündung – die Gastritis Die Magenschleimhautentzündung (Gastritis) gehört zu den Erkrankungen des Magens, die häufig auftreten. Vor allem ältere Menschen sind für Magenschleimhautentzündungen anfällig. In den westlichen Industrieländern ist jeder zweite der über 50-Jährigen mindestens einmal in seinem Leben von einer Gastritis betroffen. Eine Magenschleimhautentzündung kann akut auftreten oder chronisch werden. Auch wenn die chronische Magenschleimhautentzündung häufig ohne Symptome verläuft – bei Verdacht auf eine Gastritis sollte immer ein Arzt aufgesucht werden, denn eine Magenschleimhautentzündung begünstigt die Entstehung von Magengeschwüren und kann schlimmstenfalls sogar zu Magenblutungen oder einem lebensgefährlichen Magendurchbruch führen!

Magenschleimhautentzündung: Ursachen

Der Magen wird von der Magenschleimhaut vor seinen Magensäuren geschützt, mit denen die genossenen Speisen verdaut werden. Nimmt die aggressive Magensäure Überhand, greift sie diese Schutzschicht an, so dass sich die Magenschleimhaut entzündet und Schaden nimmt.

Bei einer Magenschleimhautentzündung wird zwischen einer akuten und einer chronischen Magenschleimhautentzündung unterschieden. Eine akute Magenschleimhautentzündung wird durch eine ungesunde und unausgewogene Ernährung begünstigt. Hier sind besonders übermäßiger Alkohol- und Nikotinkonsum, aber auch Kaffeekonsum sowie fette und scharfe Speisen zu nennen. Aber auch eine Lebensmittelvergiftung kann eine akute Gastritis nach sich ziehen, ebenso wie die häufige oder gar regelmäßige Einnahme bestimmter Schmerzmedikamente (beispielsweise Acetylsalicylsäure und NSAR). Auch Stress oder psychische Probleme, die einem buchstäblich „auf den Magen schlagen“ sowie Schocksituationen können dazu führen, dass sich die Magenschleimhaut akut entzündet.
Die häufigste Ursache für eine chronische Gastritis ist eine Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori (chronische Gastritis vom Typ B). Dieses Bakterium ist für etwa 85 Prozent aller chronischen Magenschleimhautentzündungen verantwortlich. Eine chronische Gastritis kann auch entstehen, wenn Gallensaft vom Zwölffingerdarm in den Magen zurückfließt und sich die Magenschleimhaut entzünden lässt (chronische Gastritis vom Typ C), was etwa zehn Prozent aller chronischen Gastritis-Fälle verursacht. Nur zu etwa fünf Prozent wird eine chronische Magenschleimhautentzündung durch einen Autoimmunprozess, bei dem sich ein Teil des Abwehrsystems gegen das eigene Gewebe richtet hervorgerufen (chronische Gastritis vom Typ A).

Magenschleimhautentzündung: Symptome

Das Tückische bei einer chronischen Gastritis ist, dass sie oftmals ohne Symptome verläuft und dadurch erst im fortgeschrittenen Stadium entdeckt wird. Dann klagen die Betroffenen über Blähungen, ein Völlegefühl, Bauchschmerzen und Durchfall.

Eine akute Gastritis dagegen äußert sich in Appetitlosigkeit, einem Druckgefühl im Bauch, Übelkeit und/oder Erbrechen. Zudem müssen die Betroffenen öfters aufstoßen und haben einen schlechten Geschmack im Mund. Bei einer akuten Magenschleimhautentzündung kann es auch zu Bauchschmerzen kommen. Diese machen sich vor allem im Oberbauch bemerkbar, wenn mit der Hand Druck auf ihn ausgeübt wird. Typisch für eine akute Magenschleimhautentzündung ist, dass sich die Symptome verstärken, wenn die Betroffenen etwas essen.

Magenschleimhautentzündung: Diagnose

Bei Verdacht auf eine Magenschleimhautentzündung wird Blut abgenommen und auf Antikörper und Entzündungswerte untersucht, auch eine Stuhluntersuchung kann zur Diagnose dazugezogen werden. Allerdings kann nur eine Magenspiegelung (Gastroskopie) eine wirklich sichere Diagnose liefern. Bei der Magenspiegelung können gleichzeitig Gewebeproben für eine feingewebliche Untersuchung entnommen werden. Die Gastroskopie ermöglicht so nicht nur, die Diagnose der Magenschleimhautentzündung zu sichern, sondern auch ein eventuelles Magengeschwür oder gar ein Magenkarzinom zu erkennen.

Magenschleimhautentzündung: Behandlung

Da eine Magenschleimhautentzündung fast immer von dem Magensaft verursacht wird, werden in der Regel Säureblocker oder Antazida verordnet. Säureblocker sind Medikamente, welche die Produktion von Magensäure drosseln. Bei den Antazida handelt es sich um säurebindende Mittel, die die Magensäure neutralisieren. Säureblocker und Antazida stellen das natürliche Gleichgewicht zwischen Magenschleimhaut und Magensäure wieder her, so dass sich die angegriffene und entzündete Schleimhaut wieder regenerieren kann. Auch die Magenschmerzen werden dadurch gelindert. Antazida verringern aber nicht die Bildung von Magensäure.
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