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Aktuelle Seite: StartKrankheitenMagengeschwür

Magengeschwür – die Ulkuskrankheit

Magengeschwür - die UlkuskrankheitIn Deutschland erkranken jedes Jahr schätzungsweise zwischen 50.000 und 100.000 Menschen an einem Magengeschwür (Ulcus ventriculi). Die Mehrzahl der Betroffenen ist dabei älter als 50 Jahre. Bei den meisten Magengeschwür-Patienten kehren selbst nach einer erfolgreichen Therapie Magengeschwüre zurück. Ein „Magengeschwür“ ist eine Geschwürsbildung, die im Magen an einer Stelle entsteht, an der die Magenschleimhaut beschädigt ist. Besonders anfällig dafür ist die kleine Innenkrümmung des Magens (kleine Kurvatur). Im fortgeschrittenen Stadium kann sich ein Magengeschwür durch alle Wandschichten des Magens ziehen.

Magengeschwür: Ursachen

Die Ursachen für ein Magengeschwür sind bis heute wissenschaftlich nicht vollständig geklärt. Fakt ist jedoch, dass eine geschädigte und in ihrer Widerstandskraft gestörte Magenschleimhaut die Entstehung von Magengeschwüren begünstigt. Das gilt auch für im Magen angesiedelte Entzündungen. Aber auch ein zu saurer Magensaft (Hyperacidität) sowie ein Zurückfließen der Magensäfte aus dem Zwölffingerdarm tragen zur Entstehung von Magengeschwüren bei.

Die Magenwand und Magenschleimhaut wird geschädigt, wenn der Magensaft zu lange auf die Magenschleimwand einwirkt. Das kann passieren, wenn Speisen zu lange im Magen verbleiben. Da die Magensäure Schuld an Magengeschwüren hat, trägt alles zu Magengeschwüren bei, was das Gleichgewicht zwischen Magensäure und schützender Magenschleimhaut stört, so zum Beispiel eine ungesunde Ernährung, Medikamente, Alkohol und Nikotin, aber auch Stress, der einem „auf den Magen schlägt“. Hochprozentiger Alkohol kann Schleimhautentzündungen im Magen auslösen, Nikotin fördert die nächtliche Produktion von Magensäure.

Magengeschwür: Symptome

Die Symptome von einem Magengeschwür sind von Patienten zu Patienten unterschiedlich: Bei manchen löst die Nahrungsaufnahme Schmerzen aus, bei anderen wiederum lindert die Nahrungsaufnahme sie. Einige Betroffene klagen auch über Schmerzen, wenn sie nüchtern sind. Dieser sogenannte „Nüchternschmerz“ tritt vor allem nachts auf.
Magengeschwüre verursachen meist Schmerzen im Oberbauch. Diese Schmerzen können in Richtung Brustbein, Unterbauch oder auch den Rücken ausstrahlen. Verstärken sich die Schmerzen nach der Nahrungsaufnahme, werden sie von Medizinern als „Frühschmerz“ bezeichnet. Diese Frühschmerzen treten zuerst in Schüben auf, dann permanent.

Ein Magengeschwür kann sich auch mit einer Nahrungsmittelunverträglichkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit bemerkbar machen. Das ist der Fall wenn das Geschwür nahe am Magenausgang liegt und diesen verengt. Welche Lebensmittel dies hervorrufen ist jedoch wieder von Patienten zu Patienten unterschiedlich. Durch die Appetitlosigkeit und das Erbrechen kann es zu Gewichtsverlust kommen. Bei Verdacht auf ein Magengeschwür sollte ein Arzt aufgesucht werden, denn Magengeschwüre können Magenblutungen auslösen. Eine Magenblutung erkennt man daran, dass der Stuhl durch das beigemischte Blut schwarz gefärbt ist (Teerstuhl) oder dass es zum Bluterbrechen (Hämatemesis) kommt.

Magengeschwür: Diagnose

Der Arzt tastet bei Verdacht auf ein Magengeschwür den Oberbauch ab, was für Betroffene mit Geschwür meist schmerzhaft ist. Auch eine Blutuntersuchung und eine Ultraschalluntersuchung (Sonographie) können zur Diagnose herangezogen werden. Wichtig bei einem Magengeschwür ist, dass eine Magenspiegelung (Gastroskopie) vorgenommen wird. Nur die Magenspiegelung kann eine eindeutige, gesicherte Diagnose liefern. Zudem können bei einer Magenspiegelung gleichzeitig Gewebeproben für eine feingewebliche Untersuchung entnommen werden. Die Gastroskopie ermöglicht so, ein Magengeschwür von einer Magenschleimhautentzündung und Magenkrebs zu unterscheiden.

Magengeschwür: Behandlung

Zur Therapie von Magengeschwüren werden Säureblocker eingesetzt. Säureblocker sind Medikamente, welche die Produktion von Magensäure hemmen, um ein Gleichgewicht zwischen Magensäure und Magenschleimhaut wieder herzustellen. Die verminderte Säureproduktion lässt auch die Schmerzen abklingen.

Magengeschwür: Operation

Heilt das Magengeschwür trotz langwieriger Behandlung mit Säureblockern nicht oder nur sehr langsam ab oder ist es schon zu starken Blutungen gekommen, kann eine Operation notwendig werden. Bei der Operation gibt es zwei Verfahren: Entweder der betroffene Teil des Magens wird entfernt (Operation nach Billroth) oder der gesamte Magen wird erhalten, indem nur die Nervenfasern durchtrennt werden, welche für die Säureproduktion zuständig sind (selektive proximale Vagotomie).

Magengeschwür: Ernährung

Wer an einem Magengeschwür leidet, der sollte zumindest während der Therapiephase alle Lebensmittel vermeiden, die die Magenschleimhaut reizen und schädigen. Dazu gehören vor allem Alkohol und Nikotin, aber auch Kaffe sowie scharfe, gebratene und fette Speisen. Unter Umständen sollten auch bestimmte Medikamente beispielsweise nichtsteroidale Antirheumatika wie Acetylsalicylsäure abgesetzt werden.

Magengeschwüre: Hausmittel

Ein Magengeschwür kann nicht alleine mit Hausmittel behandelt werden. Allerdings gibt es einige natürliche Mittel, welche die Heilung eines Magengeschwürs positiv beeinflussen und die Symptome wie Bauchschmerzen lindern. Gegen die Schmerzen hilft ein Tee aus Kamille, Ringelblume, Eichenrinde und Bärwurz. Auch zu empfehlen ist ein Saft aus rohen Kartoffel und rohem Wirsing, der vor den Mahlzeiten teelöffelweise eingenommen wird. Er ist in Reformhäusern erhältlich.
Bitte beachten Sie, ein www.heute-gesund-leben.de-Artikel generell fachlichen Rat durch einen Arzt nicht ersetzen kann!
Lesen Sie weiter: Hausmittel bei Bauchschmerzen
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