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Arthritis (Gelenkentzündung)

Arthritis (Gelenkentzündung) Mit „Arthritis“ werden Gelenkentzündungen bezeichnet. Gelenkentzündungen können in jedem Lebensalter auftreten, sogar Kinder können daran erkranken. Doch meist haben Patienten, die an Arthritis erkranken, das vierte oder fünfte Lebensjahrzent bereits hinter sich gelassen. Die häufigste Form einer Gelenkentzündung ist die rheumatoide Arthritis, kurz „Rheuma“ genannt. Weltweit sind etwa ein Prozent aller Menschen Rheuma-Patienten, Frauen sind dabei doppelt so häufig betroffen wie Männer. Bei Arthritis unterscheidet man zwischen einer akuten und einer chronischen Arthritis. Bei der akuten Arthritis treten die Beschwerden plötzlich auf. Meist ist eine Infektion die Ursache. Bei der chronischen Arthritis sind die Gelenke dauerhaft von Entzündungen betroffen. Oft flammt eine chronische Arthritis in Schüben immer wieder auf.

Arthritis: Ursachen

Eine Gelenkentzündung kann viele Ursachen haben, beispielsweise kann sich ein Gelenk nach einer Infektion mit Bakterien entzünden. Weitere häufige Ursachen für den Ausbrauch einer Arthritis sind Autoimmunerkrankungen (hierzu gehören auch Rheuma und Schuppenflechte) sowie Stoffwechselerkrankungen (wie beispielsweise Gicht). Bei der Generation 50+ ist die häufigste Ursache der Gelenkverschleiß (Arthrose).

Arthritis: Symptome

Bei Arthritis beginnen die Gelenke zu schmerzen. Dabei kann es sich um ein Fingergelenk handeln, aber auch um „große“ Gelenke wie das Kniegelenk. Die Gelenkentzündung macht sich zudem mit einer Rötung, einer Überwärmung, meist auch mit einer Schwellung bemerkbar. Bei einem starken Krankheitsverlauf kann sich auch Flüssigkeit im Gelenk bilden (Gelenkerguss). Auch kann es zu einer Eiterbildung (Gelenkempyem) kommen.
Da eine Arthritis verschiedene Ursachen haben kann, macht sie sich auch mit verschiedenen Symptomen bemerkbar. Kennzeichnend für die rheumatoide Arthritis sind morgendliche und nächtliche Gelenkschmerzen. Zudem kommt es zu einer Morgensteifheit der betroffenen Gelenke. Typisch für eine rheumatoide Arthritis sind auch Schwellungen im Fingergrund- und Fingermittelgelenk. Bei einer Arthritis, die auf Gicht beruht, ist häufig das Großzehengelenk betroffen. Die große Zehe ist stark geschwollen, überwärmt, gerötet und schmerzt.

Arthritis: Diagnose

Wer die oben beschrieben Symptome bei sich feststellt, der sollte zum Arzt gehen und sich auf Arthritis hin untersuchen lassen. Der Arzt wird Sie genau zu ihren Beschwerden befragen und Ihre Gelenke auf Rötungen, Schwellungen und Überwärmung hin untersuchen und die Beweglichkeit testen.
Auch sollte eine Blutuntersuchung durchgeführt werden. Bei einer Arthritis sind oft die Entzündungswerte im Blut erhöht, dazu gehören die Leukozyten (weißen Blutkörperchen), das CRP (C-reaktives Protein) und die Blutsenkungsgeschwindigkeit. Bei einer rheumatoiden Arthritis sind die Rheumafaktoren erhöht, bei Gicht die Harnsäurewerte im Blut.
Bestehen die Beschwerden schon länger oder hat der Arzt die Befürchtung, dass die Entzündung das Gelenk beschädigt hat, wird eine Röntgenuntersuchung vorgenommen. Vor allem bei langjährigen Rheuma-Patienten kann man die typischen Gelenkzerstörungen im Röntgenbild erkennen.
Weitere Untersuchungen zur Diagnose einer Arthritis sind Gelenkpunktion (Entnahme von Gelenkflüssigkeit oder Gelenkgewebe) und Arthroskopie (Gelenkspiegelung).

Arthritis: Behandlung

Die Behandlung einer Arthritis richtet sich nach den Ursachen der Gelenkentzündung. Zur Linderung der Schmerzen werden oft Schmerzmittel verschrieben.
Bei einer akuten Arthritis empfiehlt sich eine Ruhigstellung, Hochlagerung und Kühlung des betroffenen Gelenks. Bei akuten Infektionen werden auch Antibiotika verabreicht, um die Entzündungen abklingen zu lassen. Auch weitere entzündungshemmende Medikamente wie beispielsweise Cortison können zum Einsatz kommen.
Bei einer rheumatoiden Arthritis werden häufig spezielle Rheumamedikamente verordnet.
Bei einer Arthritis mit Gelenkversteifung empfiehlt es sich, regelmäßig Krankengymnastik, physikalische Therapie und/oder Ergotherapie in Anspruch zu nehmen.
Lesen Sie weiter: Muskeltraining: Hilfe bei rheumatoider Arthritis

Arthritis: Verlauf

Der Verlauf einer Arthritis hängt von den Ursachen ab, die zu einer Gelenkentzündung geführt haben. Eine akute Arthritis, die durch eine Infektion ausgelöst worden ist, kann bei rechtzeitiger Diagnose in der Regel komplett ausgeheilt werden. Deshalb ist es wichtig, bei Verdacht auf Gelenkentzündungen zeitnah einen Arzt aufzusuchen! Sind die Entzündungen langwierig oder werden chronisch, können sie das Gelenk zerstören. Zudem kann es bei einer Gelenkversteifung zu Fehlhaltungen und Fehlstellungen kommen, die eine Behinderung mit sich bringen. Chronische Gelenkentzündungen wie die rheumatoide Arthritis schreiten mit der Zeit allmählich fort. Bei einer guten Behandlung jedoch lässt sich der Prozess des Fortschreitens bei vielen Patienten bremsen. Die Entzündungen und daraus resultierenden Schmerzen sind dann lange Zeit mit Medikamenten kontrollierbar.

Arthritis vorbeugen

Da Arthritis eine Krankheit ist, die vor allem die Generation 50+ heimsucht, empfiehlt es sich, zur Vorbeugung auch mit fortgeschrittenem Alter sportlich zu bleiben und sich zu bewegen. Dabei ist es wichtig, dass alle Gelenke möglichst gleichmäßig belastet werden. Ideale Sportarten sind tägliches Spazierengehen (Walken), Gymnastik, Schwimmen und Fahrradfahren.
Einer akuten Arthritis, die von einer Infektion hervorgerufen wird, kann man vorbeugen, indem man Verletzungen und offene Wunden frühzeitig und ausgiebig versorgt, behandelt und kontrolliert. Vor allem Wunden am Knie können eine akute Arthritis zur Folge haben.
( Bildnachweis: © SENTELLO - Fotolia.com )




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