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Alzheimer – wenn man das „ich“ verliert

Alzheimer – wenn man das „ich“ verliertAlzheimer, mit vollem Namen „Morbus Alzheimer“ oder auch „Demenz vom Alzheimer-Typ“ genannt, macht mit etwa 70 Prozent die häufigste Form von Demenzerkrankungen aus. Alleine in Deutschland sind schätzungsweise eine Million Menschen an Alzheimer erkrankt. Mit der steigenden Lebenserwartung steigen auch die Demenzerkrankungen: Experten schätzen, dass sich die Zahl der Alzheimer-Patienten bis zum Jahre 2050 von einer Million auf zwei Millionen verdoppeln wird. Alzheimer quält die Betroffenen mit schweren Gedächtnisstörungen, Schlaflosigkeit, Stimmungsschwankungen, Unruhezustände bis hin zum Verfolgungswahn. Viele Betroffene verlieren im fortgeschrittenen Stadium ihre komplette Identität.

Benannt ist diese schreckliche Krankheit, die noch immer unheilbar ist, nach dem Würzburger Nervenarzt Dr. Alois Alzheimer. Er war es, der die Krankheit im Jahre 1906 erstmals dokumentierte, als er sich Notizen über seine Patientin Auguste D. machte: „Eine Frau von 51 Jahren zeigte als erste auffällige Krankheitserscheinung Eifersuchtsideen gegen den Mann. Bald machte sich eine rasch zunehmende Gedächtnisschwäche bemerkbar, sie fand sich in ihrer Wohnung nicht mehr zurecht, schleppte Gegenstände hin und her, versteckte sie, zuweilen glaubte sie, man wolle sie umbringen und begann, laut zu schreien.“ Als Auguste D. fünf Jahre später verstarb, untersuchte Dr. Alzheimer ihr Gehirn und fand darin steinharte Ablagerungen – die diese Krankheit hervorrufende Plaques.

Alzheimer: Ursache

Die eigentliche Ursache der Alzheimer-Erkrankung ist bis heute noch nicht vollständig bekannt. Fest steht jedoch, dass im Gehirn Ablagerungen aus Eiweißbruchstücken entstehen. Diese Ablagerungen werden „Amyloide“ genannt. Man unterscheidet bei den Amyloiden zwischen mikroskopisch kleinen Fasern, den Fibrillen und den kugelförmigen Ablagerungen, die auch Alois Alzheimer bei Auguste D. fand: Den Plaques. Die Ablagerungen behindern die Kommunikation der Nervenzellen untereinander. Somit beginnt die Alzheimer-Erkrankung schon Jahrzehnte bevor die ersten Symptome auftreten. Im Laufe der Zeit sterben die Nervenzellen in den Regionen des Gehirns ab, in denen das Gedächtnis, die Sprache und die Denkfähigkeit ihren Sitz haben. Nur in sehr seltenen Ausnahmefällen lösen erbliche Faktoren wie zum Beispiel Genveränderungen Alzheimer aus. 

Alzheimer: Symptome

Morbus Alzheimer verläuft in mehreren Stadien. Die Stadien können fließend ineinander übergehen. Das erste Symptom ist meistens eine Verschlechterung des Kurzzeitgedächtnisses. Bei den Betroffenen nimmt die Müdigkeit zu, Konzentration und Denkleistung lassen nach. Zu diesen Beschwerden gesellen sich nicht selten auch Symptome einer Depression: Die Betroffenen registrieren ihre nachlassende geistige Leistungsfähigkeit und sind niedergeschlagen und frustriert. Während sie Neues schnell wieder vergessen, bleiben die Erinnerungen an die Jugend – das biographisches Gedächtnis - noch sehr lange präsent. Viele leben im fortgeschrittenen Stadium fast ausschließlich in der Vergangenheit.
Folgende Symptome können auf Morbus Alzheimer hinweisen:

  • Störungen des Kurzzeitgedächtnisses
  • Schwierigkeiten bei der Bewältigung von Alltagsaktivitäten wie Einkaufen und Kochen
  • Denkschwierigkeiten
  • Orientierungslosigkeit
  • Rasch wechselnde Stimmungen
  • Depressionen
  • Sprachstörungen
  • Eingeschränktes Urteilsvermögen
  • Wahnvorstellungen wie etwa Verfolgungswahn
  • Persönlichkeitsveränderungen

Charakteristisch für eine Demenz vom Alzheimer-Typ ist, dass den Betroffenen Kraft, Beweglichkeit und Bewegungskoordination sowie Gangart lange Zeit erhalten bleiben.
Bitte beachten Sie, dass ein www.heute-gesund-leben.de-Artikel generell fachlichen Rat durch einen Arzt nicht ersetzen kann!
Lesen Sie weiter: Alzheimer: Diagnose
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