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AIDS - die gefährliche Immunschwächenkrankheit

Bei AIDS handelt es sich um eine unheilbare Immunschwächenkrankheit, die von dem HI-Virus hervorgerufen wird. AIDS macht den Körper gegen viele Krankheitserreger, die ein gesunder Mensch ohne Probleme abwehrt, anfällig und wehrlos. Die durch die Immunschwäche ausgelösten Folgeerkrankungen führen ohne Behandlung meist schnell zum Tode. Weltweit sind aktuellen Schätzungen der UNAIDS zufolge über 34 Millionen Menschen mit dem HI-Virus infiziert. Alleine in Deutschland tragen etwa 78.000 Menschen den HI-Virus in sich, davon 63.000 Männer und 15.000 Frauen. Jedes Jahr sterben hier ungefähr 550 Menschen an den Folgen von AIDS. Durchschnittlich stecken sich pro Jahr in Deutschland circa 3.000 Männer und circa 410 Frauen neu mit HIV an. Über 90 Prozent der HIV-Infektionen werden dabei sexuell übertragen, wenn kein Safer Sex praktiziert wird. Etwa zwei Drittel aller Infektionen in Deutschland sind auf ungeschützten Sex zwischen homosexuellen Männern zurückzuführen. Tatsachen, die zur gesellschaftlichen Stigmatisierung von AIDS erheblich beitragen.

AIDS Definition

„AIDS“ und „HIV“ werden umgangssprachlich oft gleich gesetzt, sind aber nicht das Gleiche: Eine Infektion mit dem HI-Virus löst früher oder später die Immunschwächenkrankheit AIDS aus. „AIDS“ ist eine Abkürzung und steht für „Acquired Immuno Deficiency Syndrome“ was übersetzt „erworbenes Immunschwächen-Syndrom“ bedeutet. HIV bedeutet „Humanes Immundefizienz-Virus“. Der HI-Virus befällt vor allem die Zellen des menschlichen Abwehrsystems. Er vermehrt sich in ihnen, setzt sie außer Funktion und zerstört sie schließlich. Das Immunsystem kann diesen Virus nicht aus dem Körper entfernen. Entgegen vieler kursierender Falschmeldungen ist AIDS nicht heilbar: Ein Heilmittel gegen HIV gibt es nicht. Auch ein Impfstoff gegen die Immunschwächenkrankheit ist trotz auf Hochtouren laufender Forschungen nicht in Sicht.

AIDS Übertragung

Eigentlich ist es falsch, von einer „AIDS-Übertragung“ zu sprechen, denn nicht die Krankheit, sondern das die Krankheit auslösende HI-Virus wird übertragen. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten sich mit HIV anzustecken: Die HI-Viren befinden sich in den Körperflüssigkeiten Blut, Sperma, Scheidenflüssigkeit und auf der Darmschleimhaut. Deshalb haben sich über 90 Prozent der Betroffenen beim ungeschützten Vaginal- oder Analverkehr angesteckt, als sie kein Kondom benutzt haben.

Eine weitere Risikogruppe ist die der Drogenabhängigen, die benutzte Spritzen, mit denen sie sich die Drogen in die Vene gespritzt haben tauschen und wiederverwenden (sog. „Needle-Sharing“). Der HI-Virus kann auch bei Bluttransfusionen und Organspenden übertragen werden, doch auf Grund fortgeschrittener Medizintechnik und strenger Kontrollen ist die Art der Ansteckung sehr gering – wenn auch immer noch möglich. In Deutschland wurden in den frühen 1980er Jahren über 1.500 Patienten, die an Hämophilie, einer vererbbaren Störung der Blutgerinnung leiden durch das Bluter-Präparat Faktor VIII mit dem HI-Virus infiziert, darunter auch viele Kinder. Von den Opfern leben heute noch 400.
HIV wird nicht wie viele beim ersten Auftreten der Krankheit AIDS befürchteten durch eine Tröpfcheninfektion wie beispielsweise beim Husten oder Nießen übertragen.

AIDS Inkubationszeit

Die Inkubationszeit, also die Zeit von der Ansteckung mit dem HI-Virus bis hin zum Ausbruch der Immunschwächenkrankheit ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und beträgt zwischen einigen Wochen und Monaten bis hin zu mehr als 15 Jahren.

AIDS Symptome

In den meisten Fällen kommt es einige Tage bis Wochen nach der HIV-Infektion zu einer akuten HIV-Erkrankung, die einer starken Erkältung oder einer Grippe gleicht: Die Betroffenen klagen über Abgeschlagenheit und Müdigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen, Halsschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit bis hin zum Erbrechen und Bauchschmerzen. Häufig kommt noch ein Hautausschlag hinzu, der vorwiegend den Oberkörper befällt und nach wenigen Tagen wieder abklingt. Auch die Lymphknoten können anschwellen. Die akute HIV-Erkrankung klingt nach einiger Zeit wieder ab. Der Infizierte kann nun über Wochen, Monate, Jahre und sogar Jahrzehnte beschwerdefrei bleiben. Betroffene erfahren deshalb oft erst sehr spät von ihrer HIV-Infektion, meist dann wenn die die Krankheit ausbricht.

AIDS Anzeichen

Das Tückische an dem HI-Virus ist, dass er lange im menschlichen Körper schlummern kann ohne dass Infizierte ihn bemerken. Allerdings gibt es einige Anzeichen dafür, dass man sich mit dem HI-Virus infiziert haben könnte. Wer beispielsweise häufiger unter ungeklärten Fieberschüben über 38,5 Grad Celsius, häufigem Pilzbefall im Mund oder Rachen oder an den weiblichen Geschlechtsorganen sowie starker und wiederholt auftretender Gürtelrose leidet oder häufiger weißliche, nicht abwischbare Beläge am Zungenrand bemerkt sollte sich auf HIV und AIDS untersuchen lassen, denn eine frühzeitige Diagnose steigert die Lebenserwartung (wir berichteten).
Bitte beachten Sie, dass ein www.heute-gesund-leben.de-Artikel generell fachlichen Rat durch einen Arzt nicht ersetzten kann.
Lesen Sie weiter: AIDS Test – der HIV Test



 

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