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Aktuelle Seite: StartGesund im SommerSonnenschutz

Die Bedeutung von Sonnenschutz – neue Studien und alte Klischees

Die Bedeutung von Sonnenschutz – neue Studien und alte KlischeesDer Sommer steht vor der Tür und in den Geschäften füllen sich die Regale mit Sonnenschutzmitteln. Die wärmenden Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren tut gut, doch sie bergen auch Gefahren. Nach wie vor stellen Dermatologen eine erschreckend hohe Anzahl von Hautkrebsfällen fest, meist bedingt durch ungeschützte Sonnenbäder. Viele könnten vermieden werden, würden Sonnenanbeter ihre Haut rechtzeitig mit Sonnencreme versorgen. Warum wirksamer Sonnenschutz so wichtig ist, zeigen wir hier auf. 

Was ist Sonnencreme und wie wirkt sie?

Sonnencreme ist eine mit Filtersubstanzen angereicherte Hautcreme, die vor UV-Strahlen schützen. Diese Filtersubstanzen sind chemischer oder mineralischer Natur. Chemische Sonnenschutzfilter absorbieren die Sonnenstrahlen und geben sie als Wärme wieder ab. Wird die Haut mit einem mineralischen Sonnenschutzmittel eingecremt, reflektieren die darin enthaltenen weißen Pigmente das Sonnenlicht. Die Strahlen prallen also von der Haut ab. Diese Pigmente (Titanoxid und Zinkoxid) hinterlassen auf der Haut einen feinen weißlichen Film. Damit dieser nicht sichtbar wird, sind die Cremes wiederum mit chemischen oder mineralischen Zusatzstoffen angereichert. Egal ob Spray, Creme oder Lotion, die Wirksamkeit von Sonnenpflegemitteln ist nicht von ihrer Darreichungsform abhängig.

Der Lichtschutzfaktor gibt an, wie gut das Produkt vor UV-Strahlung schützt. Je höher dieser Faktor, desto weniger Strahlung lässt das Mittel durch. Bei einem Lichtschutzfaktor 15 erreichen 7 % der Strahlen die Hautoberfläche. Der höchste von der Kosmetikindustrie realisierbare Lichtschutzfaktor ist 60, in Deutschland wird maximal LSF 50 angeboten. Mit diesen Produkten dringt weniger als 2 % der Strahlung an die Haut. Sonnencremes bieten jedoch keinen hundertprozentigen Schutz und Anwender benutzen meist viel zu wenig davon. Auch lässt die Wirkung mit der Zeit nach. Nach 20 Minuten ist ihre Wirksamkeit nur noch halb so hoch. Ein blasser Hauttyp bekommt schneller einen Sonnenbrand und hat ein höheres Hautkrebsrisiko als ein dunkler. Die Gene spielen ebenfalls eine Rolle. Rothaarige Menschen erkranken erwiesenermaßen häufiger am schwarzen Hautkrebs. Um sein Hautkrebsrisiko zu erhöhen, muss man keineswegs einen Sonnenbrand bekommen. Es reicht schon, sich ungeschützt in der Sonne aufzuhalten. Selbst kleinere Rötungen verdreifachen das Risiko für Hautkrebs. Es kann also nicht oft genug darauf hingewiesen werden, wie wichtig wirksamer Sonnenschutz ist. 

Vorurteile über Haut und Sonne – was stimmt, was nicht?

Noch immer glauben viele Menschen, dass eine gewisse Bräune gesund ist und ihre Haut vor Alterungsprozessen schützt. Sie sind sogar der Auffassung, dass eine Grundtönung Hauterkrankungen vorbeugt. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall: Jede Verfärbung durch Sonne bedeutet eine Schädigung. Bei dauerhafter Sonnenbelastung ist Hautkrebs nicht auszuschließen. Die meisten Menschen mit Falten und Verfärbungen, die Botox, Füllstoffe und Laserbehandlungen anwenden, könnten ohne weiteres darauf verzichten, hätten sie sich früh genug vor Sonne geschützt. Sonnencreme ist die beste Anti-Aging-Pflege überhaupt und sollte das ganze Jahr über aufgetragen werden. Auch bei bedecktem Himmel. Da alle Sonnenschutzmittel nach den gleichen Standards hergestellt werden, erzielen Sie mit Sonnenspray oder Tüchern den gleichen Effekt wie mit Creme. Selbst Aerosole auf Zinkbasis können die Haut vor UV-Strahlen schützen. Entscheidend ist die richtige Dosierung. Achten Sie bei Aerosolen darauf, dass alle Hautstellen bedeckt sind und sprühen Sie notfalls mehrmals darüber. 

Warum wir Sonnencreme das ganze Jahr benutzen sollten

Dermatologen sehen Krebserkrankungen besonders häufig am Haaransatz und an den seitlichen Gesichtsrändern, wo Sonnenschutz nur ungenügend oder gar nicht aufgetragen wurde. Deshalb raten sie, mit dem Eincremen an den Seiten zu beginnen und sich dann vorzuarbeiten. Mit vernünftigem Sonnenschutz können Sie nicht nur empfindliche Haut und Hautirritationen, sondern sogar Rosacea vermeiden. Auch bei Akne-Neigung kam Sonnencreme das Hautbild verbessern. Eine aktuelle Studie von Johnson & Johnson Consumer Inc. ergab, dass die tägliche Anwendung von Sonnencreme zu einer signifikanten Verbesserung des Hautbildes führt. Alle Probanden wiesen am Ende eine klarere Haut und eine bessere Hauttextur auf. Sonnenschutz verringert also nicht nur das Hautkrebsrisiko, er hält die Haut auch länger faltenfrei und attraktiv. Damit stellt er viele teure Anti-Aging-Produkte in den Schatten. Immer mehr Menschen erkennen den hohen Nutzen von Sonnencreme und verwenden sie zur täglichen Schönheitspflege. Ohne Hautirritationen und Sonnenbrand fühlt man sich einfach wohler und bleibt länger gesund. Vielleicht entwickelt sich daraus sogar ein neuer Beauty-Trend.
( Bildnachweis: © jchizhe - Fotolia.com )

 

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