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Aktuelle Seite: StartMännergesundheitInkontinenz bei Männern

Inkontinenz - eine erhebliche Beeinträchtigung der Lebensqualität

Inkontinenz – eine erhebliche Beeinträchtigung der LebensqualitätDer Gang zur Toilette wird den Menschen bereits im frühesten Kindheitsalter anerzogen. Im Laufe der ersten Lebensjahre bekommen Kinder ein genaues Gefühl dafür, wann sie "müssen" und wann nicht. Die psychische und physische Kontrolle über das Wasserlassen behält man anschließend für den Großteil des restlichen Lebens. Im hohen Alter sowie infolge von Krankheiten kann es allerdings dazu kommen, dass man die Beherrschung über die Blasenfunktion verliert. In diesem Fall spricht man von Inkontinenz.

Blasenschwäche wird tabuisiert

Inkontinenz ist ein Tabuthema. Vor allem Männer in jüngeren Jahren, die an Blasenschwäche leiden, haben mit psychischen Problemen zu kämpfen, die durch Scham bedingt sind und nicht selten in sozialer Isolation münden. Da Reinlichkeit und Hygiene eine große Rolle in Erziehung und Gesellschaft spielen, haben Personen, die ihren Harndrang nicht unter Kontrolle haben, oft mit einem Stigma zu kämpfen. Das eigene Unwohlsein geht dabei so weit, dass Betroffene sogar den Besuch beim Arzt meiden, um sich nicht bloßgestellt zu fühlen.

Inkontinenz als Folge anderer Krankheiten

Inkontinenz bei Männern ist keine typische Alterserscheinung, sondern in der Regel an andere Beschwerden geknüpft. So können eine vergrößerte Prostata, Prostatakrebs, Alzheimer und Multiple Sklerose genauso zu Blasenschwäche führen wie auch Übergewicht und Diabetes. Wer die Kontrolle über das Wasserlassen verliert, der ist gezwungen, Lebensstil und Gewohnheiten einer grundlegenden Änderung zu unterziehen, um mit der Situation zurechtzukommen. So bedarf es einer durchdachten Zufuhr von Flüssigkeit, deren Menge groß genug ist, um den Körper vom Austrocknen zu schützen, aber gleichzeitig die Blase nicht überfordert. Auf treibende und koffeinhaltige Getränke wie Kaffee, schwarzer Tee oder Limo sollte weitgehend verzichtet werden. Dazu müssen eventuelle Medikamente daraufhin untersucht werden, ob Nebenwirkungen auf die Nierenfunktion angezeigt sind.

Der Inkontinenz Herr werden

Gegen Inkontinenz bei Männern stehen vor allem zwei therapeutische Behandlungsmethoden im Fokus, die hier einmal genau dargestellt werden sollen.

  • Beckenbodentraining: Hierbei wird die Beckenbodenmuskulatur trainiert, was zu einer besseren Kontrolle beim Urinieren und beim Stuhlgang führen soll. Im Wesentlichen besteht die Übung darin, die Muskeln derart anzuspannen, als würde man eine Blähung zurückhalten. Dabei wird der Unterleib merkbar zusammengezogen und der Penis leicht angehoben. Abwechselnde An- und Entspannung führt bei mehrfacher Wiederholung und regelmäßigem Training zu einer Stärkung der Muskulatur.
  • Beim Blasentraining handelt es sich sowohl um eine psychische als körperliche Übung, die in Zusammenarbeit mit einem Therapeuten durchgeführt werden sollte. Hierbei trainiert man in kleinen Schritten, geringen Harndrang zurückzuhalten und nach und nach Dauer und steigender Intensität des dringenden Bedürfnisses standzuhalten.

Neben den genannten Übungen kann der Inkontinenz bei Männern auch durch medizinische Hilfsmittel beigekommen werden. Erwachsenenwindeln, Katheter und sonstige Sammelvorrichtungen lassen sich unbemerkt tragen und ermöglichen zumindest einen halbwegs geregelten Alltag, ohne dass man ständig zur Toilette laufen muss.
( Bildnachweis: © Stockbyte/Thinkstock )



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