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Aktuelle Seite: StartFeinde der GesundheitEnergydrinks

Energydrinks - Immer mehr Studien weisen auf erhebliche Nebenwirkungen hin

Energydrinks - Immer mehr Studien weisen auf erhebliche Nebenwirkungen hinImmer mehr Menschen trinken Energygetränke. Laut einem Bericht der European Food Safety Authority, der europäischen Lebensmittelaufsichtsbehörde, nehmen vor allem Jugendliche und junge Erwachsene in Europa deutlich zu viel Koffein zu sich. Dieses wird hauptsächlich in Form von Energydrinks verzehrt. Bis zu 6,6 Prozent der Jugendlichen in Deutschland überschreiten die EFSA-Höchstmenge an Koffein, die bei 3 Milligramm Koffein pro Kilogramm Körpergewicht festgelegt wurde, deutlich und gelten als „Hochverzehrer“. Diese Entwicklung ist vor allem vor dem Hintergrund bedenklich, dass die Folgen von übermäßigem Koffeinkonsum noch nicht genau erforscht sind. Außerdem sind die Unmengen von Zucker, die in den süßen Brausegetränken enthalten sind auch sehr ungesund für den Körper.

Seit der neuen Lebensmittelverordnung für Europa aus dem Dezember 2014 ist es Pflicht, Getränke mit mehr als 150 Milliliter Koffein pro Liter mit dem Warnhinweis „Erhöhter Koffeingehalt. Für Kinder und schwangere oder stillende Frauen nicht empfohlen“, zu kennzeichnen. Allerdings geht das den meisten Organisationen wie Foodwatch nicht weit genug und sie fordern weiterhin ein Verbot des Verkaufs der Getränke an Minderjährige und das Verbot von so genannten „Energy Shots“.

Um die Problematik genauer zu verstehen, muss zunächst klar sein, was genau in Energiegetränken enthalten ist, und wie diese Stoffe auf den Körper wirken. Die Hauptbestandteile, die eine aufputschende Wirkung verursachen sollen, sind in den Getränken der großen Hersteller Taurin, Ephedrin und natürlich Koffein. Die Konsumenten erhoffen sich dadurch eine bessere Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit. Allerdings werden immer mehr negative Auswirkungen bekannt. Wie diese Grafik sehr übersichtlich veranschaulicht, wirkt sich der Konsum auf unterschiedliche Teile des Körpers aus. Es werden Gehirn, Blut, Herz und Haut angeregt. Potenzielle Risiken sind unter anderem Herzklopfen, Aufruhr, Brustschmerzen, Schlaflosigkeit und Atemnot.

In einer kleinen Studie der US-amerikanischen Mayo Klinik wurden die Auswirkungen des Verzehrs einer großen Dose (480 ml) auf 25 gesunde Testpersonen beobachtet. Es wurde festgestellt, dass der Blutdruck sich im Durchschnitt um 6,4 Prozent steigert. Des Weiteren stieg der Level des Hormons Noradrenalin um 74 Prozent, was sehr bedenklich ist, da bekannt ist, dass hohe Noradrenalinwerte Herzschwäche verursachen. In einer weiteren Studie wurden an der Madrider Camilo José Cela Universität die Langzeitwirkungen von Energiegetränken auf Sportler untersucht. Es ergab sich, dass Athleten, die regelmäßig Energiegetränke konsumieren, vermehrt unter nervösen Störungen leiden. Diese sind vor allem Rastlosigkeit und Schlafstörungen. Es wurde auch ein kurzzeitiger positiver Effekt festgestellt. Dieser stimulierende Effekt, direkt nach dem Konsum eines Energiegetränks ist wohl auf die Unmengen von Zucker und Koffein zurückzuführen und im Vergleich zu den Gefahren durch den Verzehr, zu vernachlässigen.

Diese beispielhaft genannten Studien werden durch neuere Studien bestätigt und beweisen, dass sich die Energiegetränke negativ auf den Organismus auswirken. Allerdings hat, vor allem in Deutschland, trotz mehrerer Warnungen von Organisationen wie Foodwatch noch kein Umdenken stattgefunden und die Getränke sind somit noch immer für alle Altersgruppen zum Kauf erhältlich. Der Druck der Industrie könnte ein Grund hierfür sein und wird es wohl auch in Zukunft schwer machen, die Getränke zu verbieten. So bleibt es jedem selbst überlassen, darauf zu achten einen übermäßigen Konsum von Energiegetränken zu vermeiden.
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