Menü

heute-gesund-leben.de

Ihr Online-Treffpunkt für Gesundheit. Das Portal rund um gesunde Lebensweise, Sport, Bewegung, Ernährung, Vitamine, Wellness, Vorsorge, Medizin und Pflege. Hier finden Sie aktuelle News rund ums Thema Gesundheit. Machen Sie mit und starten Sie schon heute gesund in den Tag!

Aktuelle Seite: StartFeinde der GesundheitFormaldehyd

Die unsichtbare Gefahr durch Möbel – Formaldehyd ist ein gefährliches Wohngift

Wenn Sie sich neue Betten, Schränke, Sessel oder Regale kaufen, nehmen Sie mitunter tage- oder wochenlang einen unangenehmen Geruch wahr. Das könnte an gesundheits- und umweltgefährdenden Stoffen liegen, die von den neuen Möbelstücken ausgedünstet werden. Viele Menschen sind sich gar nicht der Gefahr bewusst, der sie sich tagtäglich durch ihre Möbel aussetzen. Denn: Zahlreiche Möbelstücke enthalten das als krebserregend eingestufte Formaldehyd (Methanal, HCHO), das einen süßlichen, stechenden Geruch absondert. Obwohl die Ausgasungen heute niedriger sind als noch vor einigen Jahren, kommt es immer noch in vielen Möbelstücken vor. Insbesondere Möbel, die sich aus Holzspanplatten zusammensetzen, sind reich an dem Wohngift: Diese Platten bestehen zu 50 Prozent aus Kleber, wovon 25 Prozent Formaldehyd sind. Deshalb sollten Sie nicht nur Kleidung und Wäsche schadstoffarm kaufen, sondern auch beim Möbelkauf den gesundheitlichen Aspekt nicht aus den Augen lassen.

Welche Gefahren drohen durch Formaldehyd in den Möbeln?

Aldehyd ist einer der wichtigsten Grundstoffe in der Chemiebranche, obwohl es für unsere Gesundheit sehr gefährlich werden kann: Bei hoher Konzentration in der Raumluft kann es verschiedene Gesundheitsprobleme verursachen. Seit 2011 gilt Formaldehyd in den USA als krebserzeugend, woraufhin sein Einsatz extrem eingeschränkt wurde. Hierzulande wird es aber weiterhin nur als krebserregend eingestuft. Schon im Jahre 1977 wurde vom Bundesgesundheitsamt ein Richtwert von 0,1 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft im Innenbereich empfohlen. Dieser Wert wurde bis heute nie verschärft, obwohl das längst überfällig wäre. Bereits 2006 wurde vom Bundesinstitut für Risikobewertung belegt, dass eingeatmetes Formaldehyd eine krebserregende Wirkung hat. In diesem Zusammenhang wurde auch eine neue Einstufung empfohlen, zu der es bisher aber nicht kam.

HolzspanplattenViele Hersteller, die Möbel aus Spanplatten produzieren, haben in den vergangenen Jahren den Formaldehyd-Anteil zwar selbstständig reduziert, allerdings reicht das oft nicht aus. Speziell wenn mehrere Formaldehyd ausdünstende Möbel in einem Raum untergebracht werden, können sich die Ausgasungen auf einen bedenklichen Wert addieren. Gerade in den neuen Häusern, die teilweise sehr gut gedämmt sind, können sich Schadstoffe massiv anreichern. In älteren Häusern und Wohnungen, die weniger stark gedämmt sind, erfolgt automatisch bis zu zweimal pro Stunde ein Luftaustausch. In Gebäuden, die nach modernen Energieeinsparverordnungen gebaut wurden, liegt der Luftaustausch zum Teil deutlich unter einem halben Raumvolumen in der Stunde. So steigt die Konzentration des Formaldehyds in der Raumluft an.
Empfindliche Menschen können darauf unter anderem mit folgenden Symptomen reagieren:

Doch wie lassen sich gesundheitliche Beschwerden durch das Wohngift Formaldehyd vermeiden?

Beim Möbelkauf Vollholz- oder Metallmöbel vorziehen

Um die Schadstoffbelastung durch Formaldehyd und andere Wohngifte im Innenraum zu minimieren, empfehlen wir, unbehandelte Vollholz- oder Massivholzmöbel zu kaufen. Allerdings ist es auch hier wichtig, die schwarzen Schafe auszusortieren, denn einige minderwertige Vollholzmöbel sind ebenfalls schadstoffbelastet. Oft wird die Oberfläche mit Lasuren behandelt, die allergieauslösende Terpene enthalten. Hier sollten Sie daher auf bestimmte Prüf- und Umweltzeichen achten. Der Blaue Engel etwa wird Möbeln verliehen, die im Gegensatz zu anderen gleichartigen Möbelstücken umweltfreundlicher und somit auch gesundheitsfreundlicher sind. Bei Produkten, die dieses Siegel erhalten, wird die Menge der ausgasenden Substanzen streng überwacht. Auch das ÖkoControl-Zeichen ist ein Zertifikat, das Einrichtungsstücke kennzeichnet, die der Gesundheit nicht schaden. Der Einsatz schädlicher Substanzen ist nur in einem sehr beschränkten Maße erlaubt oder komplett verboten. Hier sind zudem Emissionsprüfungen vorzuweisen.
Weitere Siegel, die schadstoffarme Möbel kennzeichnen, sind unter anderem:

  • Das ECO-Institut-Zeichen
  • Das GuT-Signet
  • Das natureplus®-Symbol
  • Das Kork-Logo®
  • Das Emissionslabel der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel
  • Das goldene „M“

Besonders hohen Wert sollten Sie auf den Aspekt der Schadstofffreiheit legen, wenn Sie Möbel für das Schlafzimmer kaufen. Hier halten Sie sich die ganze Nacht über auf und könnten etwaige Schadstoffe deshalb in hoher Konzentration einatmen. Für einen schadstoffarmen Schlafraum empfehlen sich neben Massivholzbetten insbesondere auch Metallbetten, die beispielsweise bei livingo.de angeboten werden. Anders als viele Hölzer dünsten Metalle keine gesundheitsschädlichen Stoffe aus, sofern auf giftige Lacke verzichtet wird. Darüber hinaus bieten Metallbetten aber noch weitere Vorteile, wie das Team von Livingo weiß: „Der Transport von einem Metallbett bereitet ebenso wenig Schwierigkeiten wie der Auf- und Abbau. Selbst für einen mehrmaligen Umzug sind sie besser geeignet als qualitativ schlechte Holzmöbel sowie Holzbetten.“ An einem schadstoffarmen Metallbett haben Sie demnach lange Ihre Freude, auch wenn Sie mehrmals umziehen müssen.

Regelmäßiges Lüften und Pflanzen im Raum verringern die Schadstoffkonzentration

Grundsätzlich ist es empfehlenswert, in Wohnungen mit vielen Möbeln aus Holzspanplatten so oft wie möglich zu lüften. Auf diese Weise wird zum einen die Luftfeuchtigkeit reduziert, was von Vorteil ist, da Formaldehyd insbesondere bei feuchter Luft ausdünstet. Zum anderen werden die Schadstoffe beim Lüften nach draußen befördert. Pflanzen können ebenfalls die Luft im Raum filtern. Gut geeignet für diesen Zweck sind neben der Birkenfeige auch der Drachenbaum, die Strahlenaralie und die Grünlilie.
( Bildnachweise: Bild Warnzeichen auf Möbelpolster: © bluedesign - Fotolia.com / Bild Sperrholz: © animaflora - Fotolia.com )

Finde uns auf Facebook



Rückenschmerzen

Hier bekommen Sie Hilfe bei Rückenschmerzen...Rückenschmerzen sind weit verbreitet: Etwa 85 Prozent aller Deutschen haben im Laufe ihres Lebens einmal Rückenprobleme, jeder Dritte davon sogar einmal im Monat. Kein Wunder, sind Rückenschmerzen doch ein Symptom für viele Erkrankungen: Das Spektrum reicht von einfachen Verspannungen der Muskulatur über Bandscheibenvorfälle bis hin zu inneren Erkrankungen wie Nierenerkrankungen oder sogar Herzinfarkt. Informieren Sie sich über die verschiedenen Arten von Rückenschmerzen, ihre Ursachen und ihre Behandlungsmöglichkeiten. weiterlesen...
( Bildnachweis: © drubig-photo - Fotolia.com )

Bauchschmerzen

Bauchschmerzen sind mit die häufigsten Schmerzen, die uns plagen. Sie können plötzlich auftreten (akute Bauchschmerzen) oder über einen längeren Zeitraum anhalten und immer wieder auftreten (chronische Bauchschmerzen). Kaum ein anderes Symptom kann so viel unterschiedliche Hintergründe haben. Informieren Sie sich hier über die verschiedenen Arten von Bauchschmerzen, ihre Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten. weiterlesen... 
 
Hier bekommen Sie Hilfe bei Bauchschmerzen...
             ( Bildnachweis: © Artem Furman - Fotolia.com )

Kopfschmerzen

Hier bekommen Sie Hilfe bei Kopfschmerzen...Kopfschmerzen (Cephalgien) zählen zu den häufigsten Beschwerden überhaupt. In Deutschland leiden aktuellen Schätzungen zufolge etwa 70 Prozent aller Menschen unter Kopfschmerzen, etwa drei Prozent hat sogar täglich mit Schmerzen im Kopf zu kämpfen. Dabei können die Kopfschmerzen akut auftreten oder chronisch sein. Informieren Sie sich hier über die verschiedenen Arten von Kopfschmerzen, ihre Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten.
weiterlesen... 

( Bildnachweis: © drubig-photo - Fotolia.com )

Zum Anfang