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Aktuelle Seite: Start50plusHerzinfarkt - so erkennen Sie erste Anzeichen

Herzinfarkt – so erkennen Sie erste Anzeichen

Herzinfarkt – so erkennen Sie erste AnzeichenEin Herzinfarkt kommt für viele Betroffene plötzlich und aus heiterem Himmel. Doch so plötzlich ist der Infarkt in vielen Fällen gar nicht. Herzschwäche macht sich in der Regel im Alltag bemerkbar: Das Treppensteigen fällt schwerer, Hügel lassen sich nicht mehr so leichtfüßig erklimmen und die Einkaufstaschen bringen einen ins Schwitzen. Doch viele Menschen wehren sich gegen diese Zeichen nachlassender Leistungsfähigkeit und schieben sie auf ein temporäres Formtief oder auf das Alter: „Wir werden alle nicht jünger“, heißt es dann. „Dabei ist die Botschaft eindeutig“, findet Professor Dr. Hans-Jürgen Becker, Kardiologe und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung. „Spürbares Nachlassen der körperlichen Leistungsfähigkeit kann auf eine beginnende Herzschwäche hindeuten. Vor allem die Lebensjahre um die 50 sind gefährlich. Abklärung durch den Hausarzt und den Kardiologen ist das höchste Gebot.“

In Deutschland ist Herzschwäche nichts Seltenes. Die Zahl der Betroffenen wird auf 1,8 Millionen geschätzt, etwa 500.000 Menschen sterben jährlich daran. „Trotzdem erhält die Herzschwäche nicht die nötige Aufmerksamkeit“, kritisiert Becker. Nicht nur, dass viele Betroffene es nicht wahrhaben wollen und die Warnsignale nicht beachten, auch so mancher Arzt widmet der Herzschwäche zu wenig Aufmerksamkeit. Dabei sind die meisten Anzeichen eigentlich unverkennbar:

  • nächtliches Erwachen mit Schmerzen im Brustkorb;
  • Atemnot, Engegefühl, starker Druck, Brennen im Brustkorb;
  • starke, länger andauernde Schmerzen im Brustkorb, die in Arme, Schultern, Hals, Kiefer und Oberbauch ausstrahlen;
  • bei Frauen sind Übelkeit, Schmerzen im Oberbauch und Atemnot oft die alleinigen Warnsignale.

Werden diese Warnsignale nicht beachtet, kann es schnell zu einem Herzinfarkt kommen. Bei einem Herzinfarkt wird ein geschädigtes Herzkranzgefäß durch ein Blutgerinnsel verstopft. Dadurch werden Teile des Herzmuskelgewebes nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt und sterben ab. Nun ist Schnelligkeit gefragt, denn wie bei allen Herzerkrankungen ist die Zeitspanne zwischen den ersten Symptomen und der ärztlichen Behandlung lebensentscheidend. Ganz besonders beim Infarkt: „Die goldene Stunde ist beim Herzinfarkt das A und O“, erklärt Becker. „Je früher die verstopften Blutgefäße geöffnet werden, desto geringer ist der Schaden am Herzmuskel.“ So können in der ersten Stunde nach einem Herzinfarkt über 90 Prozent des betroffenen Muskelgewebes gerettet werden, zwei Stunden später sind es nur noch 60 Prozent, nach vier Stunden knappe 20 Prozent. Eine Früherkennung entscheidet also über Leben oder Tod. Doch leider kommt sie oft zu kurz. Übelkeit, Atemnot, Schmerzen in der Brust: Hören wir auf unser Herz, es schlägt zurück!
Bitte beachten Sie, dass ein www.heute-gesund-leben.de-Artikel generell fachlichen Rat durch einen Arzt nicht ersetzen kann!
Lesen Sie weiter: Erst Erektionsstörungen, dann Herzinfarkt
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